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Carl Maria von Weber und Dresden

Briefe des Komponisten und zahlreiche Orte in Dresden erinnern an den Begründer der romantischen deutschen Oper Dresden (cm). Nur zehn Jahre lebte und wirkte der Komponist Carl Maria von Weber in Dresden. Doch in diesen zehn Jahren gelang es ihm, die reiche barocke Musiktradition ins 19. Jahrhundert zu führen. Durch ihn wurde Dresden zur Opernmetropole der Romantik. Ein Pfund mit dem dann Richard Wagner und Richard Strauss wuchern konnten.

Carl Maria von Weber wird am 19. November 1786 im Holsteinischen Eutin geboren. Der Vater betreibt eine Operntruppe, und so wächst der kleine Carl Maria schnell ins Bühnenleben hinein. Als 11-jähriger lernt er Musik bei Michael Haydn in Dresdens heutiger österreichischer Partnerstadt Salzburg. Mit zwölf schon wagt er sich an seine erste Oper "Die Macht der Liebe und des Weines". Seine zweite Oper "Das stumme Waldmädchen" wird 1800 im Theater in Freiberg, rund 30 Kilometer von Dresden entfernt aufgeführt. Das Theater beherbergt auch heute noch eine Opernbühne. Weitere Stationen führen ihn unter anderem nach Breslau und Stuttgart. 1807 besucht Weber erstmals Dresden und steigt im Hotel de Saxe (1945 zerstört) gegenüber der Dresdner Frauenkirche ab.

Mit Konzerten will sich Weber finanziell über Wasser halten. Doch in Dresden hat er kaum Publikum. Enttäuscht reist Weber weiter.

1810 ist Weber im Rhein-Neckar-Gebiet unterwegs. Im Stift Neuburg bei Heidelberg lernt er das "Gespensterbuch" von Apel und Laun kennen. Seither geistert das "Freischütz"-Thema in Webers Kopfe herum.

1812 reist Weber unter anderem nach Weimar. Von Goethe wird er kühl empfangen. Weber ist verletzt. Weiter geht es nach Dresden. Hier gibt er ein öffentliches Konzert. Er spielt sogar vor dem König. Doch auch hier nur ein reservierter Empfang. Nie wieder will Weber nach Dresden, das ihn nun zum zweiten Mal hat abblitzen lassen...

1813 erhält Weber eine feste Anstellung als Kapellmeister und Operndirektor in Prag. Richtige Aufbauarbeit muss er hier leisten, neue Sänger einstellen. Eine davon ist Caroline Brandt, die er schon 1810 als Titelheldin seiner Oper "Silvana" bei der Frankfurter Uraufführung kennengelernt hat. In Prag lernen sich die beiden näher kennen. Gemeinsam reisen sie 1816 wieder nach Dresden, um Verlobung zu feiern und, um mit dem Grafen Vizthum, Oberintendant der Hoftheater, über eine neue Anstellung zu verhandeln.

Zunächst scheint Weber wieder keinen Erfolg zu haben. Und so bewirbt er sich in Berlin. Und hier erhält er die glückliche Nachricht aus der sächsischen Hauptstadt. Seinem Freund Johann Baptist Gänsbacher berichtet er am 10. März 1817 über seine Anstellung als Operndirektor in Dresden: "Längst hätte ich dir schreiben und meine bestimmte Anstellung als Kgl. Sächs. Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper hier melden sollen, aber ich hatte gar zu viel zu thun. Hier sitze ich also endlich recht fest und die schönen Reisepläne sind zu Wasser geworden. Freilich habe ich einen jährlichen Urlaub, aber wenn ich mit Gottes Hülfe im Herbst heirathe, so wird das Ausfliegen auch schwieriger werden und ich somit wohl ein ziemlicher Philister werden. Ich habe meine Laufbahn mit viel Verdruß und Kabalen eröffnen müssen und bin ein paar Mal im Begriff gestanden wieder abzureisen, aber das alles hat doch am Ende zum Guten gedient, nehmlich dazu, daß sie gesehen haben, daß sie mit einem Mann zu thun haben, der nicht mit sich spaßen läßt und selbständig genug ist, sich keine Art von Zurücksetzung oder Schmälerung gefallen zu lassen. Nun geht alles seinen ruhigen Gang und was mich nicht liebt, fürchtet mich wenigstens. Selbst die Italiener sind friedlich geworden, seit sie sehen, daß ich eher für ihre Erhaltung sorgen werde, als sie untergrabe. Die Kunst hat ja kein Vaterland, alles Schöne sei uns werth, welcher Himmelsstrich es auch erzeugt haben mag."

Webers erste Wohnung liegt im italienischen Dörfchen. Die kleinen Häuschen waren von den italienischen Arbeitern errichtet worden, die der römische Architekt Gaetano Chiaveri für den 1751 vollendeten Bau der Hofkirche, heute Kathedrale, nach Dresden gebracht hatte. Seit 1913 erhebt sich hier das gleichnamige Restaurant.

Übervoll vor Freude bezieht Weber im März 1817 seine zweite Wohnung. Seine Braut Caroline Brandt muss allerdings noch ihre Verpflichtungen als Opernsängerin in Prag bis zum Ende der Saison erfüllen. Und so schreibt ihr Weber: "Muks! Muks! Muks! Ich hab ein Quartier!! und! Nun! ein schönes. wenns mir schon äußerst gefällt, und Du weißt dass ich ein bischen eigen darin bin, so kann ich schon hoffen, daß es meinem Schneefuß auch behagen wird. Erstens ists auf dem Alt Markt [Altmarkt 9], aber - 3 Treppen! aber gute Treppen, und da werden die Liebhaber nicht so oft komen, dann alles unter einem Schloß, der ganze Stok, vorn heraus, ein sehr großes Vorzimer, dann 2 schöne Zimer, und ein Schlafzimer mit Alkoven, alles sehr nobel, dann komt ein Arbeitszimer für mich. dann Zimer für Bediente, Köchin, Speisekamer, eine helle, herrliche Küche, großer Boden, Keller, Mangel im Hause. Wagenplatz - und kostet freylich 150g. aber angenehm zu wohnen ist wohl einige Thaler wert [...]"

Noch ist seine Braut Caroline nicht bei ihm, und so schreibt er ihr am 25. Mai 1817 nach Prag: "Wenn nur der Herbst noch schön ist daß ich Dir die herrliche Gegend um Dresden zeigen kann. Und künftigen Sommer werden wir zusammen zu Fuß die Sächsische Schweiz durchreisen, gelt? ich freue mich."

Die schöne Natur um Dresden hat es Weber angetan. Und so mietet er sich in einem Winzerhaus in Hosterwitz bei Dresden - Pillnitz ein. An seinen Freund Hinrich Lichtenstein schreibt Weber am 8. Juli 1818 aus Hosterwitz: "Seit ungefähr vierzehn Tagen genieße ich einer Ruhe, wie sie mir seit Jahren nicht zu Theil geworden ist. Ich lebe auf dem Land in herrlicher Natur und einer friedlichen Stille die mir erlaubt einmal ganz mir selbst und meinem inneren Treiben zu leben, ohne alle Augenblicke durch Besuche, Anfragen pp. gestört zu werden. [...] Hoffe hier was Rechtes zu Wege zu bringen, und besonders mir Alles angefangene vom Halse zu schaffen."

Das Haus, das Weber die Inspiration für den "Freischütz", die "Aufforderung zum Tanz", "Euryanthe" und viele andere Werke gibt, ist heute Museum. Der Legende nach sollen falsch singende Frauen während des Gottesdienstes in der katholischen Schlosskirche in Pillnitz Weber die entscheidende Anregung zum "Lachchor" im "Freischütz" gebracht haben. Wo aber Webers "Wolfsschlucht" liegt, darum streiten sich der Dresdner Keppgrund, die Sächsische Schweiz und auch Zwingenberg am Neckar.

In Dresden kümmert sich Weber um die Ur- und Erstaufführung vor allem deutschsprachiger und französischer Opernwerke. "An die kunstliebenden Bewohner Dresdens" richtet er sich 1817 und kündigt an, dass er zu diesen Werken Einführungen schreiben wird. So gelangen Opern von Spohr, Weigl, Meyerbeer, Méhul, Boieldieu, Hellwig, Mozart und Cherubini oder auch des Zittauer Komponisten Marschner erstmals auf die Dresdner Opernbühne. Und auch mit dem Kollegen und Konkurrenten Francesco Morlacchi, Chef der italienischen Oper, findet er ein gütliches Auskommen.

Privat ist Weber, nun auch Vater von zwei Söhnen, glücklich. Probleme bereitet ihm die angeschlagene Gesundheit. Er leidet unter einer schleichenden Tuberkulose. Todkrank nimmt er einen Kompositionsauftrag der Oper von Covent Garden in London an. Er soll eine Oper über Shakespeares "Mitsommernachtstraum" schreiben. Die Uraufführung des "Oberon" mit Weber am Dirigentenpult wird ein Erfolg. Doch, damit die Konzertreise sich finanziell lohnt, dirigiert und spielt Weber weiter.

Am 2. Juni 1826 schreibt der bereits stark angegriffene an seine Frau: "Wäre nur der >Freischütz< künftigen Montag erst überstanden. Nun, Gott wird Kräfte schenken! [...] Gott segne Euch Alle und erhalte Euch gesund. Wäre ich nur schon in Eurer Mitte. Ich küsse Dich innigst, meine geliebte Mukkin, behalte mich auch lieb und denke heiter an deinen Dich über Alles liebenden Carl." Als Caroline diese Zeilen liest, ist Weber schon tot. Er stirbt in der Nacht zum 6. Juni 1826, sein Gepäck liegt für die Abreise nach Dresden bereit.

Erst 18 Jahre später trifft Weber in Dresden ein - in einem Sarg. Webers Nachfolger Richard Wagner hat die Rückführung des Leichnams organisiert. Am 15. Dezember wird Weber auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden-Friedrichstadt (Mauer R.9 1-4) bestattet. Das Grabdenkmal hat Gottfried Semper gestaltet. Aus Melodien der Oper "Euryanthe" hat Wagner eine Trauermusik für Bläser und 16 gedämpfte Trommeln komponiert, die während der feierlichen Zeremonie aufgeführt wird. In seiner Rede würdigt Wagner den, der seiner Musik wie kein anderer den Boden bereitet hat.

Webers Erbe wird heute in Dresden gepflegt. Zwischen Semperoper und Gemäldegalerie Alte Meister erinnert ein Standbild an den Meister. Ernst Rietschel hat es 1860 geschaffen. Seit 1959 trägt die Dresdner Musikhochschule den Namen "Carl Maria von Weber". Die Sächsische Staatsoper und die Landesbühnen Sachsen führen regelmäßig den "Freischütz" auf. In Webers Sommerhaus in Hosterwitz ist heute ein kleines Museum mit einer umfänglichen Sammlung über Leben und Werk des Komponisten eingerichtet. Bei einer Führung durch die Biedermeier - Wohnung oder einem Konzert im heiteren Garten scheint dabei manchmal Webers Zeit wieder lebendig zu werden. (Christoph Münch)

 

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