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Dresden und das Porzellan

1710 wird in Dresden das erste europäische Porzellan entwickelt / größtes Porzellanmuseum der Welt

Vor 300 Jahren träumte der sächsische Kurfürst August der Starke wie viele seiner Herrscherkollegen von unermeßlichen Schätzen, von Diamanten, Brillanten, von Silber und Gold. Doch Augusts Gold war weiß, zart, fast durchsichtig und mit feinem Dekor bemalt. Es kam aus Japan oder China, was man damals alles ,,indianisch" nannte, und es war durch aufwendige Produktion und lange Transportwege fast unbezahlbar.

August war versessen auf das Porzellan. Seinen Goldschmied Johann Melchior Dinglinger beauftragte er, ,,das schöne Goldne mit Edelstein versetzte Thee Service" so zu gestalten, dass die goldenen Tassen emailliert und bemalt den Eindruck von Porzellan erweckten. Das 1703 geschaffene Service ist heute eines der Prunkstück im ,,Grünen Gewölbe", der königlichen Juwelensammlung.

Zwei Jahre zuvor hatte August den 19-jährigen Apotheker Johann Friedrich Böttger (1682-1719) von Wittenberg nach Dresden bringen lassen. Böttger, der versprach, aus unedlen Metallen Gold herstellen zu können, wurde nämlich vom preußischen König verfolgt. August und die sächsischen Adligen hofierten zunächst den vermeintlichen Goldmacher, der zeitweise sogar im Schloss residierte. Dessen Versuche scheiterten allerdings. Da halfen auch die bezeugten Stoßgebete des Sachsenherrschers nichts. Der sächsische Gelehrte Ehrenfried Walter von Tschirnhaus lenkte daher Böttgers Erfinderdrang hin zum weißen Gold.

Niemand sollte von Böttgers Experimenten erfahren. Und so ließ August den Alchimisten während der schwedischen Belagerung 1706 auf die sichere Festung Königstein bringen. Am 22. September 1707 nahm Böttger die Arbeit in der Jungfernbastei unterhalb der heutigen Brühlschen Terrasse auf.

Die Gewölbe der Dresdner Festungsanlagen sind heute teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Räume selbst aber wurden bei der Bombardierung des Belvederes verschüttet. Auf der Terrasse erinnert eine Porzellanstele an Böttger.

Hier in der Tiefe der Festungsanlage besuchte August der Starke das Labor. Böttger führte ihm Ende Dezember 1707 den ersten erfolgreichen Probebrand aus weißem Porzellan vor.

Böttger perfektionierte seine Versuche, und 1709 stellte er seine Erfindung offiziell vor: ,,Es sind drey Sachen, durch welche die Begierde der Menschen sonderlich auffgemundert werden, dießes oder jenes zu begehren, welches sie sonsten zu ihrem nöthigen Gebrauch noch wohl entrathen könnten", erklärte Böttger August und den sächsischen Ministern: ,,alß erstlich die Schönheit, zum anderen die Rarität und drittens die mit beyden verknüpfte Nutzbarkeit. Solche drey Qualitäten machen die Sache angenehm, kostbar und nöthig". Und stolz fügte Böttger hinzu: ,,Alle drey Eigenschaften besitzen die hier vorgestellten Gefäße."

Am 23. Januar 1710 teilte August der Starke der Welt in vier Sprachen, deutsch, französisch, niederländisch und italienisch, mit, dass er in Dresden eine Porzellanmanufaktur gegründet habe. Doch wie sollte August das Geheimnis von der schon damals beliebten Wirtschaftsspionage schützen? Ein Ort mußte gefunden werden, groß genug, um die Manufaktur und Wohnungen der zukünftigen Angestellten aufzunehmen und sicher genug, dass niemand ohne Erlaubnis ein- und ausgehen konnte. Man fand diesen Ort in der Albrechtsburg im nahegelegenen Meißen. Unweit davon befindet sich heute die Meissner Porzellanmanufaktur mit der Schauwerkstatt, der Schauhalle und dem Werksverkauf. Sie ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele von Dresden aus.

Die ersten Stücke waren ganz den asiatischen Vorbildern verpflichtet. Viele Dresdner Bildhauer versuchten sich an dem neuen Material. Johann Joachim Kaendler (1706-1775) entwickelte neue Formen, Johann Gregorius Höroldt (1696-1775) wurde zum ersten bedeutenden europäischen Porzellanmaler.

Bereits 1710 wurde das weiße Porzellan auf der Leipziger Messe verkauft. Und was tat August mit dem Erlös? Natürlich kaufte er Porzellan. Denn 1717 beschloß der Sachsenherrscher, das heutige ,,Japanische Palais" in ein Porzellanschloss umzuwandeln. Das Geld für dieses riesige Unterfangen reichte kaum. August verkaufte gar 600 seiner besten Soldaten an seinen preussischen Konkurrenten Friedrich Wilhelm I., der daraus dein Dragonerregiment formierte. Im Gegenzug erhielt der Sachsenherrscher 151 ostasiatische Porzellane. Die größten Stücke, gefertigt zwischen 1662 und 1722 in China, zieren heute als ,,Dragonervasen" die Dresdner Porzellansammlung.

Als August der Starke 1733 starb, schuldete er der Meissner Porzellanmanufaktur 47.926 Taler. Das Projekt des Porzellanschlosses blieb unvollendet. Übrig blieben das Japanische Palais mit seiner geschwungenen Dachform und dem großartigen Giebelrelief ,,die porzellanerzeugenden Länder bringen Saxonia ihre Schätze dar" sowie rund 20.000 Porzellanstücke, die seit 1962 im Dresdner Zwinger gezeigt werden. Die Porzellansammlung ist heute das größte Museum seiner Art in der Welt.

Der ebenso kunstsinnige wie geschäftstüchtige Graf Brühl hatte es nach dem Tode Augusts des Starken nicht zur zum Premierminister, sondern auch zum Leiter der Porzellanmanufaktur gebracht. 1736 ließ er sich von Kändler Probeteller für ein Speiseservice fertigen. Brühl wählte die Form aus, ,,welche in Gestalt einer Seemuschel war, 2 schwimmende Schwäne nebst zwey andren Waßer Vögeln und Schilf flach hineingeschnitten". Das sogenannte Schwanenservice entstand ab 1738 in 1400 Einzelteilen und ist das größte und prunkvollste Service, das je eine Porzellanmanufaktur schuf.

Im 19. Jahrhundert besann sich Dresden seiner Rolle als Gründungsort der ersten europäischen Porzellanmanufaktur. Daher entwickelte der Industrielle Karl Thieme in den Dresden den Plan zur Gründung einer Dresdner Porzellanmanufaktur. Eröffnet wurde das Unternehmen 1872 in Potschappel, unmittelbar vor den Toren Dresdens gelegen.

Seitdem tragen ein einzigartiges Museum und sogar zwei Manufakturen mit hervorragenden kunstvollen Objekten den Ruf Dresdens als Porzellanstadt in alle Welt.

Infos zu Dresden und zu seinem Porzellan:

Porzellansammlung Dresden, Staatliche Kunstsammlungen,

Theaterplatz, 01067 Dresden, Tel.: 0351 - 49 14 619,

Fax: 0351 - 49 14 616, (nach umfangreicher Restaurierung und Umgestaltung wieder geöffnet ab Sommer 2002)

http://www.staatliche-kunstsammlungen-dresden.de

Dauerausstellung "Schaff Gold, Böttger!", Albrechtsburg Meissen

Domplatz 1, 01662 Meißen, Tel.: 03521 - 47 07-0,

Fax: 03521 - 47 07-11,

http://www.albrechtsburg-meissen.de

Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen GmbH

Talstr. 9, 01662 Meißen, Tel.: 03521 - 46 80, Fax: 03521 - 46 88 00, http:///www.meissen.de

Sächsische Porzellan-Manufaktur Dresden & Co. KG

Bachstraße 16, 01705 Freital - Potschappel, Tel.: 0351-64 71 30,

Fax : 0351-649 21 81,

http://www.dresdner-porzellan.com

 

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